{"id":7,"date":"2020-06-11T19:19:36","date_gmt":"2020-06-11T19:19:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.softcomputing.at\/?page_id=7"},"modified":"2023-01-05T14:17:08","modified_gmt":"2023-01-05T14:17:08","slug":"the-new-umoma-opens-its-doors-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.project-cope.eu\/","title":{"rendered":"Projekt"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group alignwide\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">COPE &#8211; Collective Perception<\/h2>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufgabenstellung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Ein zentrales Ziel und <strong>angestrebter Vorteil des automatisierten Fahrens ist die Verhinderung von Unf\u00e4llen<\/strong> bzw. die Reduktion der Kollisionsschwere. Ein wesentlicher Baustein dabei sind Systeme, wie etwa die \u201eAutonome Notbremse\u201c oder \u201eKollisionswarnung\u201c, welche zur Steigerung der Fahrzeugsicherheit beitragen. Entgegen der sprachbezogenen Erwartungshaltungen bestehen bei derartigen Systemen aktuell noch wesentliche Verbesserungspotentiale auf \u00d6sterreichs Stra\u00dfen. Die System-Effektivit\u00e4t und Effizienz im realen Umfeld &#8211; mit allen Schwierigkeiten der Sensorik und der Prognose der Verkehrs- und Kollisionssituationen &#8211; k\u00f6nnte mit neuen Ans\u00e4tzen noch bedeutend gesteigert werden. Im Wesentlichen geht es dabei um Unf\u00e4lle, welche aus der Sicht des Einzelfahrzeugs und der aktuell darin verf\u00fcgbaren Sensorik nicht ausreichend prognostiziert werden k\u00f6nnen und eine Entscheidung f\u00fcr die Ausl\u00f6sung einer harten Sicherheitsaktion (einer Notbremsung) nicht eindeutig entschieden werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vor allem bei ungesch\u00fctzten VerkehrsteilnehmerInnen<\/strong> (\u201eVulnerable Road Users\u201c [<strong>VRUs<\/strong>] wie Fu\u00dfg\u00e4ngerInnen, RadfahrerInnen, Motorrad-FahrerInnen) ergeben sich durch automatisierte Fahrzeuge mit verbesserter Sensorik und Fahrzeugvernetzung besondere Potentiale zur Reduktion von Verkehrsunf\u00e4llen und Toten. Statistik Austria zeigt f\u00fcr 2018 in \u00d6sterreich 4.172 registrierte Motorradunf\u00e4lle. 102 MotorradfahrerInnen wurden dabei get\u00f6tet wobei die Hauptursache bei ca. 5% der Unf\u00e4lle die Ursache eine \u201eVorrangverletzung, Rotlichtmissachtung\u201c war. Ca. 50% der Unf\u00e4lle passieren im Ortsgebiet, ca. 25% im Kreuzungsfall und ca. 16% bei Ampelvollbetrieb.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Ziel von COPE ist es, die Potentiale f\u00fcr den n\u00e4chsten anstehenden <strong>Innovationsschub in der Fahrzeug- und Verkehrssicherheit durch die intelligente Kombination der Informationen aller VerkehrsteilnehmerInnen in einer Art \u201eCollective Perception\u201c <\/strong>und \u201eSituation Awareness\u201c zu heben. welche durch eine Vernetzung der VerkehrsteilnehmerInnen entsteht (\u201eV2X, I2X Communication\u201c) und durch die <strong>Kollaboration aller vernetzten VerkehrsteilnehmerInnen zu einer Reduktion von Unf\u00e4llen<\/strong> f\u00fchrt. Die Fahrzeug-Sensorik wird dabei mit Informationen der Sensorik von anderen vernetzten Fahrzeugen und der Infrastruktur erweitert. Der erwartete Nutzen &#8211; <strong>Vermeidung von Unf\u00e4llen mit VRUs<\/strong> &#8211; ist die Hauptmotivation f\u00fcr das Projekt COPE (Collective Perception) insbesondere in urbanen R\u00e4umen \/ ampelgeregelten Kreuzungen im Zusammenhang mit (teil)automatisierten, vernetzten Fahrzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Daraus abgeleitet steht folgende \u00fcbergeordnete Fragestellung f\u00fcr das Projektteam im Mittelpunkt: Wie k\u00f6nnen Kreuzungssituationen durch Kooperation und Kommunikation (C-ITS) aller VerkehrsteilnehmerInnen \u201esicherer\u201c gemacht werden?<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wesentlicher Innovationspunkt ist die gew\u00e4hlte Top-Down-Vorgehensweise, bei welcher nicht einzelne Anwendungsbeispiele in reduktionistischer Form isoliert betrachtet werden. Der Fokus liegt vielmehr auf der gesamtheitlichen und integralen Zusammenf\u00fchrung und Generalisierung der L\u00f6sungskonzepte, um die Interoperabilit\u00e4t aller VerkehrsteilnehmerInnen sicherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ergebnisse<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Angestrebte Projektergebnisse sind <strong>die Spezifikationen f\u00fcr die Information zum vernetzten Austausch der eigenen Fahr-Intention als Basis f\u00fcr kooperativ, vernetztes Fahren<\/strong> inklusive Interoperabilit\u00e4t zwischen, PKW, LKW, Motorrad, VRU und Infrastruktur oder die Erkennung und Weitergabe der Information \u00fcber Bewegungen der VRUs.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben inhaltlichen Zielen geht es in COPE auch darum, die \u00f6sterreichische Themenf\u00fchrerschaft im Thema C-ITS zu st\u00e4rken und weiter auszubauen, das Thema vernetztes, kooperatives Fahren in \u00d6sterreich und die daraus zu erwartenden, verkehrlichen Vorteile zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Verkehrseffizienz zu realisieren und dass die Projektbeteiligten die Projektergebnisse kommerziell verwerten k\u00f6nnen bzw. konkrete Produkte abgeleitet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Danksagung<\/h3>\n\n\n\n<p>Mobilit\u00e4t der Zukunft \u2013 ist ein FTI-Programm des Bundesministeriums f\u00fcr Klimaschutz, das von der \u00d6sterreichischen<strong> <\/strong>Forschungsf\u00f6rderungs-gesellschaft abgewickelt wird. Das Projekt COPE wird gef\u00f6rdert bzw. finanziert im Rahmen des FTI-Programms Mobilit\u00e4t der Zukunft durch das Bundesministerium f\u00fcr Klimaschutz und von der \u00d6sterreichischen Forschungsf\u00f6rderungsgesellschaft abgewickelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>COPE &#8211; Collective Perception Aufgabenstellung Ein zentrales Ziel und angestrebter Vorteil des automatisierten Fahrens ist die Verhinderung von Unf\u00e4llen bzw. die Reduktion der Kollisionsschwere. Ein wesentlicher Baustein dabei sind Systeme, wie etwa die \u201eAutonome Notbremse\u201c oder \u201eKollisionswarnung\u201c, welche zur Steigerung der Fahrzeugsicherheit beitragen. 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